Wie gefährlich sind Hanfsamen?
Gestern habe ich mich mit ein paar Freunden in einer Bar getroffen und dort einen netten Abend mit dem einen oder anderen Glas Bier verbracht. Irgendwie sind wir beim Thema Marihuana gelandet, wo uns eine heftige Diskussion mindestens eine Stunde lang beschäftigte. Dort gingen die Meinungen schnell auseinander.
Das eine Lager war der Meinung, dass Cannabis eine leichte Droge sei, die zu Unrecht kriminalisiert wird und grundlos viele Verurteilungen von einfachen Konsumenten verursacht. Die andere Gruppe empfand den Konsum von Hanfpflanzen und selbst den Anbau von Hanfsamen in Deutschland als etwas schreckliches und wirkten während des gesamten Gespräches sichtlich gereizt und entsetzt darüber, dass eine Legalisierung von Cannabis für einige Menschen durchaus vorstellbar oder gar wünschenswert ist. Uns fiel auf, dass wir trotz unterschiedlicher Meinungen alle wenig Ahnung über die Pflanze an sich, über Hanfsamen oder gar die verschiedenen Formen des Anbaus von Hanfsamen – beispielsweise outdoor – hatten. Neugierig, wie ich nun einmal bin, machte ich mich im Internet auf die Suche nach Informationen über die Hanf Zucht und den Cannabis Anbau im allgemeinen. Schnell stellte ich fest, dass sowohl die Pflanze als auch die verschiedenen Sorten von Hanfsamen einen sehr hohen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Wert haben kann.
Es beschäftigen sich also nicht nur sogenannte ‘Kiffer’ mit der Wirkung und dem Nutzen dieser Pflanze, nein, sie ist eine der am besten erforschten Pflanzensorten weltweit. Da ist es verwunderlich, dass Konsumenten, die aus einigen Ecken der Gesellschaft blind als Drogenopfer dargestellt werden, hierzulande nicht die Möglichkeit haben, sich als Hobbygärtner zu beschäftigen und stattdessen mit harten Strafen durch den Staat zu kämpfen haben. Als ich meinen Freunden heute erzählte, dass Alkohol und Nikotin ein wesentlich höheres Abhängigkeitspotential haben als Cannabis, hat sich deren Meinung schnell geändert.
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